Gentechnik und Menschenrechte

Hallo ihr FÖJler da draußen!

Ich möchte Euch zum Start in die neue Woche einen kleinen Artikel empfehlen, der nachdenklich stimmt.

Die Seite oekonews.at (nicht vom Titel beirren lassen) schreibt darin über die derzeitigen Machenschaften der Regierung in Paraguay, welche durch die Förderung und Durchsetzung von Agro-Gentechnik Menschenrechte verletzt. Eingeleitet wird der Artikel durch die Information, dass Christiane Lüst (Netzwerk “Aktion GEN-Klage“) dazu einen Bericht vor dem Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte der Vereinten Nationen in Genf eingereicht hat. Am vergangenen Montag fand die Anhörung statt.

Besonders bedeutend zeigt sich der Verlust von Traditionen und der Lebensmittelsouveränität der Bevölkerung in den Dörfern, welcher von der Regierung mit der Förderung von Monokulturen des Gen-Sojas in kauf genommen wird. Doch genauso kritisch sind die Langzeit-Folgen sehen. Die Kontamination der Felder und Wälder mittels toxischer Stoffe (welche bei der Behandlung der Monokulturen entstehen) sorgt für gesundheitliche Schäden bei der Bevölkerung, eine zunehmende Landflucht und Armut, sowie einen erheblichen Verlust der Biodiversität in der Umwelt.

Bereits 2012 protestierten Teile der Bevölkerung gegen Monsanto!

Paraguay ist nicht das erste Land, in welchem Menschenrechte durch die Verwendung von Gentechnisch Veränderten Organismen beeinträchtigt wurden. Bereits in Indien, Brasilien, Kolumbien und vielen weiteren Ländern forderte der UN-Ausschuss die Regierung dazu auf den Einsatz zu stoppen.

Den gesamten Artikel, auch mit den Forderungen an die Regierung Paraguays findet ihr hier zum Nachlesen!

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