Freiwillig? Ermäßigt!

Liebe(r) Freiwillige(r),

wie Du bereits weißt, findet in der Woche vom 24. bis 28. April 2017 die diesjährige Landesaktionswoche der Freiwilligendienste statt. Dabei wird es in den fünf Tagen, an verschiedenen Orten, verschiedene Aktionen von verschiedenen Trägern geben. Eine Übersicht aller geplanten Aktionen findest du auf der Homepage www.engagiert-dabei.de.

Auch wir, die Landessprecher, haben uns eine Aktion überlegt, die in der Landesaktionswoche startet:

die Aktion Freiwillig? Ermäßigt!

Worum gehts?

Wir alle haben zu Beginn unseres Freiwilligenjahres einen Freiwilligenausweis vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zugeschickt bekommen. Dieser soll uns in verschiedenen Institutionen zu Rabatten bzw. Vergünstigungen berechtigen. Aber bekommen wir diese Rabatte auch tatsächlich? Das wollen wir gemeinsam mit EUCH mit unserer Aktion Freiwillig? Ermäßigt! auf den Prüfstand stellen!

Wie funktioniert’s?

Du schnappst dir deine Familie, Freunde oder ziehst alleine los – in ein Kino, ein Schwimmbad, die Oper, den Kletterpark, oder… oder… oder … Es ist vollkommen dir überlassen, welche Institution du auf „Herz und Nieren“ überprüfst! An der Kasse bzw. dem Eintritt fragst du dann, ob du durch deinen Freiwilligenausweis einen Rabatt bzw. eine Ermäßigung bekommst.

Ja, ich habe einen Rabatt bzw. eine Ermäßigung bekommen!

Super! Sehr gerne darfst (musst du aber nicht!) du den Mitarbeiter*innen vor Ort sagen, dass es dich freut, dass ihre Institution unseren Freiwilligenausweis anerkennt.

Und was, wenn nicht ?

Für den Fall, dass du keinen Rabatt bzw. Ermäßigung bekommst, haben wir eine Postkarte gestaltet und gedruckt, die du den Mitarbeiter*innen vor Ort in die Hand drücken kannst. Die Postkarte kannst du entweder über deinen Träger/Gruppensprecher/die Fachstelle Freiwilligendienste beziehen.

Wie geht es jetzt weiter?

In jedem Falle, also egal ob du einen Rabatt bekommst oder nicht, bitten wir dich um eine Rückmeldung. Dafür gibt es hier auf der Seite https://www.engagiert-dabei.de ein Online-Formular. Die Beantwortung dauert maximal 3 Minuten.

Alle Rückmeldungen werden dann ca. 8 Wochen gesammelt und Mitte Juni ausgewertet. Das Ergebnis werden wir anschließend auf unserem Blog veröffentlichen.

 Welchen Nutzen ziehe ich aus der Aktion Freiwillig? Ermäßigt!?

Nun ja, zum einen kommst du ggf. vergünstigt in eine Freizeiteinrichtung herein. Zum anderen hilfst du uns mit deiner Teilnahme dabei, zu erkennen, in welchen Institution die Vergünstigungen bereits funktionieren und wo nicht. Unser Ziel ist es, den nachfolgenden Generationen von Freiwilligen eine Übersicht geben zu können, wo sie ihren Freiwilligenausweis nutzen können bzw. wo nicht. Durch die Aufklärung auf der Postkarte erhoffen wir uns außerdem, dass bei einigen Institutionen auch noch „der Groschen fällt“ und sie uns Rabatte gewähren.

Wir hoffen, dass wir auf deine Unterstützung zählen können!

Eure FSJ- und FÖJ-Landessprecher*innen

Auftaktveranstaltung zur Landesaktionswoche

Heute Vormittag waren Erik und ich im Salon der St. Pauli Ruine in Dresden zur Auftaktveranstaltung der Landesaktionswoche der Freiwilligendienste in Sachsen.

Anne und Erik für euch im Einsatz

Dort haben wir neben den Landessprechern des FSJs, Einsatzstellenvertretern und Trägervertretern auch den einen oder anderen Politiker getroffen der sich mit den Freiwilligendiensten beschäftigt.

So unter anderem auch die Sozialministerin Barbara Klepsch von der CDU, die erstmal zu spät kam. Trotzdem begrüßte sie uns mit ein freundlichen Worten, die darauf hoffen lassen, dass die Freiwilligendienste ihr ein wirkliches Anliegen sind, auch wenn sie die Veranstaltung sehr zeitig wieder verlassen mussten. In einem sogenannten Worldcafe diskutierten wir mit den verschiedenen Parteien die an einem Freiwilligendienst beteiligt sind, also Freiwillige, Einsatzstellen, Träger und Politikern.
Themen dabei waren z.B. die Mitbestimmung und Mitspracherecht der Freiwilligen und der Einsatzstelle, ob man sich einen Freiwilligendienst leisten kann, die verstärkte Anerkennung des Freiwilligendienstes und sehr viel mehr.

Ich kann mir vorstellen, dass das jetzt alles sehr trocken für euch klingen muss, aber ich kann euch sagen, dass uns diese Veranstaltung sehr viel gebracht hat. Nicht nur, dass wir an verantwortlicher Stelle auf uns Aufmerksam gemacht haben, sondern wir konnten auch direkt auf unsere Probleme und Bedürfnisse Hinweisen.

Die FSJ Sprecher Tillmann, Sophie und Klara, neben den FÖJ Sprechern Anne und Erik

Wir konnten wichtige Kontakte knüpfen um unsere Vorschläge und Bitten bei den richtigen Menschen in der Politik vorzubringen. Sowohl Erik und mir, als auch den Sprechern des FSJ hat es noch mal vor Augen geführt, was doch noch alles zu tun ist, aber dass wir nicht auf verlorenem Posten kämpfen sondern sehr viele Unterstützer in den Einsatzstellen, bei den Trägern und auch im Ministerium und im Landtag haben.

Deshalb kann ich euch jetzt nur noch einmal ermutigen das Beste aus eurem Landesaktionstag zu machen! Habt Spaß bei der Umsetzung all eurer tollen Ideen und macht auf uns Aufmerksam, in dem ihr ganz viele Bilder macht und vielleicht sogar die ein oder andere Aktion filmt.

Denkt auch an die Aktion #einquadratmeterfreiwilligendienste!
Unter diesem Hashtag könnt ihr in sozialen Medien wie z.B. auf Facebook eure Wünsche, Botschaften und/oder was der Freiwilligendienst für euch bedeutet in Form eines Fotos der Öffentlichkeit zeigen. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Schreibt, malt und legt zurecht wie ihr wollt!

Ich freue mich darauf von euch und euren Landesaktionstagen zu hören und zu sehen.
Habt ganz viel Spaß dabei,
Anne

FÖJ – meine Arbeit im Bischofswerdaer Tier-und Kulturpark

Wie kommt man auf ein freiwilliges ökologisches Jahr?

Mein Name ist Christina Helle. Ich bin 18 Jahre alt und seit dem 01. September 2016 freiwillig ökologisch Arbeitende im Tier- und Kulturpark im schönen Bischofswerda. 2016 war für mich ein ziemlich chaotisches Jahr. Ich ging auf ein Gymnasium, arbeitete jeden Tag meinen Stundenplan ab, übte fleißig Physik und Mathe, schrieb Aufsätze in Deutsch, Russisch und Englisch – so sah mein Leben damals aus. Hektisch: immer von einer Bahn in die nächste springen, nie länger als bis 04:30 Uhr schlafen und nie eher nach Hause kommen als 18 Uhr. Das Abi ist nicht für jeden ein Zuckerschlecken und ich arbeitete damals wirklich hart, um mein Ziel zu erreichen, ein gutes Abi in der Tasche zu haben, zu studieren und Lehrerin zu werden. Ich wusste nie wirklich, was ich beruflich machen sollte. Mir war nur eins klar: Ich wollte mit Menschen zusammen arbeiten und schreiben bis meine Finger bluten – deshalb also Lehrerin? Ja, weil mir nie bewusst war, wie viele Chancen man als junger Mensch hat. Egal ob mit oder ohne Abi, Hauptschul- oder Realschulabschluss – was ich nicht alles für verschiedene Menschen in meinem FÖJ kennenlernte – jeder war willkommen. Zurück zu meinem langweiligen Alltag: 2015 kam dann die Diagnose vom Arzt: Burn out. Ich hätte am liebsten alles hingeschmissen, aber warum fallen wir denn? – Nur damit wir lernen wieder aufzustehen! Aber trotzdem…was nun? Das Jahr wiederholen? Ein Jahr lang Abi für die Katz? Ich entschied mich dagegen. Ich wollte nicht länger mit derselben Bahn um fünf Uhr morgens fahren und abends erledigt zurückkommen. Ich wollte nicht länger den ganzen Tag in einem Gebäude festgehalten werden und nur durch meine schulischen Leistungen bewertet werden. Ich hatte es einfach satt. Doch konnte ich natürlich nicht so einfach die Schule verlassen, ohne einen richtigen Plan zu haben, wie es danach weiter geht. Ausbildung? Ich hatte keine Ahnung was ich tun wollte. Ich wollte keine Altenpflegerin werden oder Ergotherapeutin, Verkäuferin oder gar Friseurin – alles wirklich anspruchsvolle und wichtige Jobs, keine Frage!! Meins war es trotzdem nicht. Ich suchte weiter, fand FSJ‘ und „Bufdis“ aber auch das sagte mir nicht zu. Ich wollte draußen sein… Tiere pflegen, Gehege bauen, Artikel schreiben – ich wollte ein FÖJ. Als ich auf das FÖJ kam, blickte mich eine Seite von vielen Google-Such-Ergebnissen direkt an: Valtenbergwichtel. Valtenbergwichtel… das war ein komischer Name, aber es reizte mich, diese Website anzuklicken und aufzurufen.

FÖJ gefunden… und was jetzt?

Vorfreudig und mit juckenden Fingern machte ich mich daran, eine Bewerbung zu schreiben. Auf der Homepage stand alles da, schwarz auf weiß. Alles was ich je wollte: mit Mensch und Tier zu arbeiten und etwas Gutes für Mensch und Natur zu unternehmen, wurde mir durch die Zusage für ein freiwilliges ökologischen Jahr ermöglicht. Adressiert war meine Bewerbung selbstverständlich an die Valtenbergwichtel in 01904 Neukirch / Lausitz, Forstweg 5. Nach kurzer Zeit hatte ich dann auch schon den Wichtelchef höchstpersönlich an der Strippe. Herzrasen. Ein Vorstellungsgespräch per Telefonat? – das war schon immer mein schlimmster Albtraum gewesen. Alles easy – Herr Moritz nahm mir gleich die Angst, als er mit seiner fröhlichen Art durch den Hörer „quatschte“ und über das schöne Wetter und schließlich auch meine Bewerbung redete. Natürlich steckte mehr dahinter als nur der übliche Smalltalk und als ich auflegte, hatte ich dann auch schon meine Einsatzstelle im Bischofswerdaer Tier- und Kulturpark so gut wie sicher. Jetzt galt es nur noch, Tierparkleiterin Silvia Berger von meinem Engagement zu überzeugen – was habe ich geschwitzt; so sehr wollte ich dieses FöJ mit den süßen kleinen Äffchen und lautstarken Papageien. Auch hier wieder: ruhig Blut.  Alles lässt sich klären, wozu haben wir schließlich unseren Mund? Nach einigen Wochen war es entschieden: FÖJ im Tier- und Kulturpark sicher.

FÖJ sicher… und dann?

Am 01. September 2016 ging es dann endlich los. Ich machte mich also an besagtem Tag auf nach Neukirch, um in der Wichtelpension all die anderen FÖJler kennenzulernen. Gott, was waren das alles für verschiedene Menschen mit verschiedenen Geschichten und Gründen ein FÖJ zu starten. Nach einer ziemlich interessanten Vorstellungsrunde ging es an wichtige Grunddaten für das FÖJ, damit alles soweit reibungslos verläuft. An besagtem Tag erfuhr ich übrigens auch, dass ich in meiner Einsatzstelle auch noch eine zweite FÖJlerin „on board“ hatte. Eines kann ich verraten: Zu zweit ist es niemals langweilig und ich bin froh, meine Kollegin Michelle  kennengelernt zu haben.

Arbeiten im Tier- und Kulturpark Bischofswerda

Zuerst bestand meine Aufgabe im Tierpark „nur“ darin, meine volle Aufmerksamkeit den kleinen Totenkopfäffchen zu widmen. Über zwei Monate hinweg mistete ich ihr Gehege, säuberte es, bereitete das Futter für meine kleinen Lieblinge zu und gestaltete mal hier mal da etwas im Gehege um. Kein Tag war langweilig mit den kleinen munteren Tierchen. Danach wurde mir eine neue Aufgabe übertragen: Büro- und Schreibarbeiten. Presseartikel, Einladungen für Events und sogar wichtige Schreibarbeiten im Auftrag von Frau Berger und Erhaltungsschutzverbänden. Ich hätte mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen können, dass ich zusammen mit meiner Kollegin etwas wirklich Großes auf die Beine stellen würde, was sogar die nächsten FÖJler fortführen würden. Nach einem Alpaka-Grundlagenkurs auf dem Alpakahof Czorneboh bekam meine Kollegin Michelle die Idee einer Alpakawanderung. Schnell erarbeitete sie ein Konzept und wenige Wochen später war die neue Attraktion im Schiebocker Tierpark geboren: Trekking Touren mit Alpakas.

Fast zur selben Zeit überlegte ich mir eine schöne Aktion für die Familien bei uns im Tierpark und nach vielen harten Stunden Arbeit war die Schatzsuche geboren, die der Nasenbär „Allesmeins“ im Tierpark noch zusätzlich auffrischte. Mein FÖJ ist also definitiv mehr als „nur“ Tiere pflegen, füttern und kraulen.

Heute.

Mein freiwilliges ökologisches Jahr ist zur Hälfte rum. Mittlerweile arbeite ich in der neu gebauten Fasanerie – einem großen Gehege für Papageienvögel – an deren Umsetzung ich auch teilhaben durfte. Ich habe wahnsinnig viel dazu gelernt, konnte aus Schwächen Stärken machen und diese gleich noch mehr ausbauen. Das harmonische Arbeitsklima macht den Tierpark zu einem sehr angenehmen Arbeitsplatz und ich habe nicht nur in meiner Seminargruppe Freunde gefunden sondern auch im Tierpark selbst. Dank der Freiheiten, die man in einem FÖJ besitzt, habe ich viele Unternehmen – neben meiner Arbeitszeit – kennenlernen dürfen, die für mich als zukünftige Arbeitgeber in Frage kommen könnten.

Ein FÖJ ist im Großen und Ganzen die Chance, nicht nur etwas zurückzugeben, sondern auch sich selber neu zu entdecken und seine eigene Zukunft neu zu schreiben.

Text: Christina Helle

Absage Einheitlicher Landesaktionstag Sachsen

Hallo ihr fleißigen Freiwilligen!

Leider muss ich euch mitteilen, dass es in Sachsen keinen Einheitlichen Landesaktionstag geben wird.
Da die Organisation sich komplizierter erwiesen hat, als wir gedacht hatten und es nun zu kurzfristig ist, haben wir uns als Landessprecher schweren Herzens entschlossen, diese Aktion gänzlich abzusagen.

Liebe Grüße,
Annegret

Unterwegs als Schulbotschafter

Als Schulbotschafter unterwegs zu sein ist eine wichtige Aufgabe, nicht nur um das FÖJ bekannter zu machen, sondern um den nachfolgenden Generationen ihre Möglichkeiten nach dem Schulabschluss bewusst zu machen. Darüber hinaus ist eine Zusammenarbeit mit Jugendlichen, die jeweils einen anderen Freiwilligendienst durchführen, wichtig um die Vielfalt besser herüberzubringen.

Gemeinsam mit drei weiteren ehemaligen Schülern des Goethe-Gymnasiums Bischofswerda habe ich als FÖJler am Montag, dem 20.03.2017, dem 11. Jahrgang einen Vortrag über verschiedene Freiwilligendienste gehalten. Dabei haben wir die Schüler über das Freiwillige Ökologische Jahr, das Freiwillige Soziale Jahr, den Bundesfreiwilligendienst, den Bundesfreiwilligendienst im Ausland und das Au-pair aufgeklärt.

Um das Interesse unserer Zuhörer zu wecken, war es uns wichtig, nicht nur den Aufbau, den Inhalt und über Vorzüge der Freiwilligendienste zu reden, sondern mit unseren eigenen Erfahrungen den Vortrag lebhafter zu gestalten.

Insgesamt kam der Vortrag gut an und es wurde auch fleißig mitgeschrieben. Jedoch ist dieser Vortrag nur ein kleiner Anfang, um die Freiwilligendienste bekannter zu machen. Wir hoffen, dass wir die Schüler zu mehr Engagement begeistern und ihnen ein Bewusstsein für ihre Umwelt vermitteln konnten. Es wäre schön, wenn es weiterhin solche Vorträge an Schulen geben würde!

(Text und Fotos: Charlene Caspar, FÖJlerin und Gruppensprecherin beim FÖJ Langenweißbach)

#einquadratmeterfreiwilligendienste – Landesaktionswoche der Freiwilligendienste im FSJ und FÖJ in Sachsen

Mehrere sächsische Träger laden alle Freiwilligen und Interessierten in Sachsen dazu ein, sich in der Woche vom 25. – 28. April 2017 an der Aktion #einquadratmeterfreiwilligendienste zu beteiligen:

Was ist das und wie funktioniert es?

1. Du schnappst Dir Deine Freunde, Leute aus Deiner Seminargruppe, Menschen aus Deiner Einsatzstelle und ein paar kreative Utensilien, mit denen Du Deinen Freiwilligendienst darstellen möchtest.

2. Du suchst Dir mit diesen Menschen einen Zeitpunkt während der Landesaktionswoche aus und gestaltest mit Ihnen einen bunten Quadratmeter im öffentlichen oder privaten Raum (Wohnzimmer, Park, Straße, Einsatzstelle). Dieses Quadrat bestückt Ihr mit Botschaften, Statements oder Wünschen. Die können politisch, informativ oder nachdenklich sein, je nach dem in welchem Bereich Euer Freiwilligendienst stattfindet.
Rechte und diskriminierende Sprüche sind in den Quadratmetern nicht erwünscht!

3. Du machst Fotos von Euren Quadratmetern und nutzt verschiedenste Möglichkeiten der Verbreitung:

a) Du lädst sie bei Facebook, Twitter, Instagram etc. mit dem Hashtag #einquadratmeterfreiwilligendienste hoch

b) Du schickst sie per Mail an: Emailadresse des Trägers oder an 1quadratmeterfwd@gmail.com

c) Du verbreitest sie auf irgendeine andere Weise.

Je mehr in Sachsen mitmachen, desto cooler wird die Aktion. Also ladet all Eure Freunde dazu ein, auch wenn sie keinen Freiwilligendienst machen.
Eine Bitte, hinterlasst keine „Schweinereien“, seid fair, verantwortungsvoll und umsichtig mit Eurer Gestaltung, Euren Aussagen.
Bitte beachtet: „rein rechtlich gesehen stellt das „Bemalen“ der öffentlichen Straßen (auch mit Kreide) eine Verschmutzung im Sinne des § 4 Abs. 1 Nr. a) der Ordnungsbehördlichen Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in der Stadt dar“.

Foto: Herbie e.V.

Das Ziel der Aktion ist ein schöner Moment für alle, die mitgemacht haben! Und das eine oder andere Lächeln, Stutzen und Nachdenken bei Menschen, die über euren Quadratmeter bzw. über die kleinen Kunstwerke stolpern.

Kindercamp „Upcycling“ der Naturschutzjugend Dresden

Welche Schätze sich wohl als Müll tarnen? – Das war die entscheidende Frage für unser „Upcycling-Camp“ im November. Ziel des Camps war es, den Kindern zu zeigen, dass nicht alles, was weggeworfen wird, auch wirklich Müll ist. Aus Vielem kann man neue Dinge entstehen lassen und das wollten wir an selbst mitgebrachtem „Müll“ auch gleich mal praktisch zeigen.

Trotz regnerischem Novemberwetter machten wir uns schon am Freitag einen schönen Abend. Die Eltern und Kinder wurden mit Tee und Spekulatius begrüßt und nachdem alle da waren und die Hütten weitestgehend bezogen waren, begannen wir mit einer kleinen Kennlern- und Belehrungsrunde. Die Zeit verflog so schnell, dass auch schon das Abendbrot anstand.
Leider wurde uns die Wahl für oder gegen ein Lagerfeuer mit Knüppelkuchen genommen, denn das Wetter wollte einfach nicht mitspielen. Die Kinder beschlossen, in einer der fünf Hütten Werwolf zu spielen und schlüpften nach aufregenden Debatten über das Überleben der Dorfbewohner in ihre eigenen Schlafsäcke.

Um acht ging der Wecker für die, die nicht schon längst in ihrer Hütte rumwuselten. Nach einem leckeren und ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg in die Dresdner Heide.
Wir trafen uns am Tor und die Kinder fanden sich in Zweiergruppen zusammen. Jedes Team bekam einen alten Drahtkleiderbügel und den Auftrag diesen so weit wie möglich in Kreisform zu bringen. Nachdem sich alle die größte Mühe gegeben haben und sich gegenseitig beim Herumbiegen geholfen wurde, hatten alle einen perfekten, huckeligen Drahtkreis. Nun ging unsere kleine Wanderung los. Aus dem Kleiderbügel sollte ein schöner Kranz werden. Dabei waren den Kindern keine Grenzen gesetzt. Ob Blätter, Eicheln oder Moos aufgepiekst wurde, dafür war jeder selbst verantwortlich.
Es entstanden sogar kunstvolle Blätterspiralen und nach 1 1⁄2 Stunden ging es zurück zum Dachsenberg um das leckere Mittagessen zu genießen. Viele sind mit ihrem Kranz nicht ganz fertig geworden und bastelten in jeder freien Minute weiter an ihrem Kunstwerk. Während des Essens stieg die Spannung, denn zu unserer großen Bastelrunde war ein Fotograf eingeladen. Also wurde fix gegessen, gemeinsam abgewaschen und dann ging es ans Vorbereiten des Raumes. Jeder brachte seine gesammelten Socken und Tetrapacks aus den Hütten in den Speisesaal und wir begannen aus Müll Schätze zu formen.

Marla Herrmann

 

Erinnerung: Anmeldung zum 2. FÖJ-Gruppensprechertreffen

Am 07.02.2017 findet das 2. FÖJ-Gruppensprechertreffen statt. Alle FÖJ-Gruppensprecher sind dazu herzlich eingeladen. Wir bitten die, die sich noch nicht angemeldet haben, dies schnellstmöglich zu nachzuholen.

Wir treffen uns im riesa efau in Dresden. Die vier Arbeitsphasen widmen sich u.a. folgenden Themen:

  •  aktueller Stand zu Aktivitäten,
  •  Bericht Bundesdelegiertenkonferenz,
  •  Planungsstand der Landesaktionstage,
  •  aktuelle Themen und Fragestellungen,
  •  Ausblick.

Bitte teilt uns mit, wenn Ihr eigene Themen und Fragestellungen. Wir greifen diese gern beim Gruppensprechertreffen auf.

Das vollständige Programm sowie das Anmeldeformular findet Ihr hier.

Ein Einsatzstellenbericht aus Leipzig

Hallo ihr Lieben,
folgend gibt es einen Bericht aus einer Einsatzstelle, der Auwaldstation in Leipzig. Dieser Bericht stammt aus dem letzten Herbst. Viel Spaß beim Lesen. Wenn Ihr auch über eure Einsatzstelle berichten möchtet, dann schickt uns eure Beiträge per Mail!
Die Natur bereitet sich auf den Winter vor und mit ihr die Grundschüler Leipzigs.
Es ist nicht mehr zu leugnen – der Herbst ist in vollem Gange. Gestern haben wir den ersten Raureif auf dem Luppedamm festgestellt. Der Winter ist nun auch nicht mehr fern. Wir Menschen ziehen uns warme Jacken und Pullover an, kuscheln uns im gemütlichen Wohnzimmersessel in mehrere Decken ein und wärmen uns nach einem langen Spaziergang mit einer heißen Tasse Tee wieder auf. Auch die Tiere und Pflanzen haben ihre Methoden entwickelt, den kühleren Temperaturen und eisigen Herbst-und Winterstürmen zu trotzen. So verlieren zum Beispiel die Bäume zum Schutz vorm Verdursten ihre Blätter, da sie das gefrorene Wasser nicht aus dem Boden aufnehmen können. Die Tiere ziehen entweder in den Süden, halten Winterruhe wie das Eichhörnchen oder Winterschlaf wie der Igel und einige, wie Rehe oder Wildschwein bleiben aktiv.
Aufregende und erfolgreiche Eichelsuche beim Eichhörnchenspiel.

Den ganzen Winter im Bett zu verbringen klingt vielleicht verlockend, aber viel spannender ist es doch, auch in der kalten Jahreszeit durch den Wald zu spazieren und auf einer ereignisreichen Exkursion noch mehr über die Natur im Winter und die Überwinterungsstrategien der Tiere zu erfahren. Wer denkt, dass im Herbst und Winter alles grau, trist und langweilig ist, der hat sich getäuscht. Die Auwaldstation hat auch im Winter interessante Angebote für Kinder und Jugendliche. Beim Programm Natur im Winter erfahren die Kinder bei einem wissenswerten Rundgang durch den Leipziger Auwald viele spannende Informationen über die erstaunlichen Fähigkeiten der Tiere und Pflanzen den kalten Winter zu überstehen. Zur Auflockerung der Exkursion und Festigung des neu Erlernten werden verschiedene Spiele eingebaut. So zum Beispiel das Eichhörnchenspiel, beidem die Kinder ganz in Eichhörnchen-Manier Eicheln verstecken müssen um diese anschließend in kurzer Zeit portionsweise wieder zu finden. Mit diesem Spiel lernen die Kinder das Verhalten der Winterruhe haltenden Kleinsäuger kennen. Außerdem verdeutlicht es ihnen, wie schwer teilweise das Überleben für die Tiere im Winter ist. Deswegen werden anschließend gemeinsam mit den Kindern Ideen gesammelt, wie den Wald- und Wiesenbewohnern die harte und kalte Zeit erleichtert werden kann. Futterhäuschen für Rotkehlchen, Blaumeise und Co., Holz- oder Laubhaufen für Igel und Reptilien oder das Anleinen von Hunden im Wald sind nur einige Beispiele. Insgesamt bietet das Programm eine ausgewogene Mischung aus Spiel und Wissen, wie es bei jedem der Programme in der Auwaldstation umgesetzt wird. Die Kinder lernen spielerisch das verantwortungsvolle und bewusste Miteinander mit der Natur im Winter und erfahren, dass es auch für sie selber wichtig ist, genau wie die Pflanzen und Tiere, ab und zu zur Ruhe zu kommen und neue Kraftfür das kommende Frühjahr und den bunten und fröhlichen Sommer zu sammeln.

Die Exkursion durch den farbenfrohen Herbstwald-für die Kinder
und die Lehrer ein unvergessliches Erlebnis
Text und Bilder: Elisabeth Schumann (Freiwillige des ökologischen Jahres)

Wir haben es satt!

Hallo ihr tatkräftigen FöJ’ler da draußen!

Am 21.1.2017 findet in Berlin die große Demo für gesundes Essen,
eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und fairen Handel statt.
Wenn ihr noch nicht von „Wir haben es satt!“ gehört habt,
dann schaut doch mal kurz auf der Demoseite vorbei:

http://www.wir-haben-es-satt.de/start/home/
Kurz gesagt, es geht um unser gefährdetes Essen von morgen.

Wir wollen als FÖJ’ler an dieser Demo teilnehmen und für unsere Zukunft kämpfen!
Daher finden wir uns als FÖJ’ler aus ganz Deutschland ein und laufen bei der Demo als gebündelter FÖJ-Block mit. #gemeinsamsindwirstark

WANN: 21.01.2017, ab 12 Uhr
WO: Berlin, Potsdamer Platz, Am „Pavillion der Einheit“
WAS: „Wir haben es satt!“ – Demo
WER: FÖJler, Buftis, Freunde, Zukunftsgestaltende Menschen
WIE: in bester FÖJ-Gemeinschaft und mit vielen anderen engagierten Menschen

T-Shirt-Aktion:
Ab 10Uhr gestalten wir gegen eine kleine Spende am Treffpunkt  Potsdamer Platz, Am „Pavillion der Einheit“ gemeinsam FÖJ-Shirts, die wir dann auf der Demo tragen werden.
#selfmadeistbestmade

Was kann ich mitbringen?
Gute Laune und deine Freunde!
Und bitte auch ein Banner o.ä., wenn du eines auftreiben kannst! 🙂

Anreise:
Für alle die einen weiten Weg bis nach Berlin haben: Fragt doch mal euren Träger, ob er euch die Fahrtkosten zu dieser wirklich wichtigen Demo erstatten kann. Tut euch am besten mit mehreren zusammen, damit ihr ein Gruppenticket lösen könnt. Somit wären die Kosten für den Träger auch nicht so hoch.
Teilweise fahren auch Gemeinschaftsbusse. Schaut auch mal auf der Demoseite.

Übernachtungsmöglichkeiten:
Dieses Jahr wollen wir verstärkt auch FöJler_innen aus anderen Bundesländern die Möglichkeit geben, an der Demo teilzunehmen. Wenn du, liebe_r berliner FöJler_in, eine Unterkunft für eine_n auswärtige_n FöJler_in anzubieten hast, dann melde dich doch unter benjamin.nichell@foej.net und lerne dadurch womöglich eine_n FöJler_in aus einem ganz anderen Teil Deutschlands kennen!
Wenn du eine Übernachtungsmöglichkeit suchst, melde dich unter der gleichen E-Mail und wir versuchen dir, eine Übernachtungsmöglichkeit zuzuweisen.

Bilder von letztem Jahr findet ihr hier: https://www.facebook.com/foej.bundesweit/posts/1041387149254832 🙂

Wir sehen uns in Berlin!

 

Ein schönes Weihnachtsfest mit euren Familien

Eure
Landessprecher