Großpösna setzt sich wieder

Ein Bericht von Luise über den Aktionstag der NFG Ökologische Station Borna-Birkenhain e.V.

Um auch etwas dafür zu tun, dass das FÖJ der Öffentlichkeit näher gebracht wird, sind wir als FÖJ-Gruppe des Trägers „Naturförderungsgesellschaft Ökologische Station Borna- Birkenhain e.V.“, am 24. März 2015 im Oberholz tätig gewesen.
Unser Ziel war es, die Attraktivität der Wanderwege, die durch das Waldgebiet führen, zu steigern, indem wir Sitzgelegenheiten erneuerten und alte Informationstafeln abrissen.
Nachdem wir uns alle, wenn auch mit leichter Verspätung, am Bahnhof in Großpösna eingefunden hatten, sind wir mit Christiane Wolfram, einer Mitarbeiterin des Forstamtes Leipzig, in den Wald an unseren Einsatzort gegangen. Mit einer kleinen Einführung konnte das „warm up“ für den Tag beginnen. Es gestaltete sich sehr amüsant, da wir Gymnastikübungen mit anderen Tätigkeiten verbunden haben, wie zum Beispiel ein Selfie aus verschiedenen Perspektiven zu machen, um dabei die Arme aufzuwärmen. Danach fand noch eine kleine Vorstellungsrunde statt, da wir seit März einen neuen FÖJler in unserer Gruppe haben.

Oberholz_2Dann konnte endlich die Arbeit losgehen. Wir haben uns in drei Gruppen aufgeteilt, die verschiedene Arbeitsschritte zu erledigen hatten. Die erste Gruppe zerlegte zunächst drei überdachte Sitzgelegenheiten in ihre Einzelteile, um anschließend zwei aus neuem und frischem Material wieder aufzubauen. Mit Kettensäge, Brecheisen, Säge und Axt wurden die Holzgerüste zerteilt und anschließend die Dachpappe vom Dach abgetrennt, sodass die Materialen gesondert mithilfe eines Hängers des Sachsenforstes auf die Mülldeponie gebracht werden konnten. Nachdem dann die beiden neuen Gerüste zusammengeschraubt und die Dächer aufgesetzt worden waren, musste die Dachpappe abgemessen und festgenagelt werden. Zu guter Letzt wurden die neuen Sitzgelegenheiten noch mit Schutzlack eingestrichen, um eine gewisse Langlebigkeit zu garantieren.

OberholzDie zweite und dritte Gruppe hatte die Aufgabe alte und vergilbte Informationsschilder abzubauen und zu zerlegen. Die anfängliche Motivation legte sich dann bereits beim ersten Schild, als klar wurde, dass die Betonfundamente ziemlich tief in den Boden gingen, sodass alle Gruppenmitglieder dabei waren, diese freizulegen. Nach einer gefühlten Ewigkeit und ein bisschen Hilfe durch starke Männer aus den anderen Gruppen, konnten die Fundamente doch aus der Erde gezogen werden.
Um 12 Uhr haben sich dann alle wieder an unserem Startpunkt eingefunden, wobei schon die neu aufgebauten Bänke benutzt werden konnten, um den mittäglichen Snack einzunehmen.
Nach der Mittagspause vollendete dann noch jede Gruppe ihre Aufgaben und zu Ende des Tages war fast alles geschafft. Nur ein Paar Betonfundamente hielt sich hartnäckig in der Erde und ließ sich noch nicht einmal mit dem Auto heraus ziehen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Arbeit zwar kräftezehrend und anstrengend war, aber es allen viel Spaß gemacht hat im Team zusammen zu arbeiten und gemeinsam etwas für einen guten Zweck zu tun!
Natürlich hoffen wir, dass wir durch diese Aktion auch die Öffentlichkeit erreichen konnten, um viele junge Menschen für ein FÖJ zu begeistern.

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Ein Gedanke zu „Großpösna setzt sich wieder

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